Am 12. Juni fand ein besonderes Ereignis in dem Flüchtlingswohnheim Grazer Straße statt. Gefeiert wurde das 10-jährige Jubiläum mit einem Festnachmittag mit ungefähr 100 Teilnehmenden, u. a. Gäste aus der Nachbarschaft sowie aus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde am Döhrener Turm (Hannover), die die Trägerin des Flüchtlingswohnheimes ist. (Beitragsbild: Kinderschminken beim Jubiläum)
Die Vertreterin der Kirchengemeinde beglückwünschte den Leiter Lutz Bagusch für ein Haus, in dem sich die Flüchtenden angenommen fühlen und die Bewohnenden gut vorbereitet würden auf ein neues Leben.
Der Bürgermeister der Stadt Hannover, Thomas Herrmann, betonte in seinem Grußwort, dass die Stadtgesellschaft sehr dankbar sei für diese Arbeit, die ein Vorbild für Flüchtlingswohnheime in der ganzen Stadt ist. Nicht nur die gute Einbindung in die Nachbarschaft und die Vernetzung im Stadtteil seien hervorragend gelungen, sondern in der Betreuung seien Maßstäbe gesetzt worden.
Die Gesamtleiterin der Flüchtlingswohnheime der Gemeinde, Irene Wegener, dankte ebenfalls dem Team in der Grazer Straße. Es gebe keinen Vandalismus und dieses zeige, dass sich die Bewohnenden wohl fühlten. Sie spürten, dass alle Mitarbeitenden ihnen begegneten als Menschen, die Hilfe und Begleitung benötigen beim Ankommen in einem neuen Lebensumfeld.
Autor:
Dr. Frank Hellberg, Hannover, Lehrer und Schulleiter i. R. und engagiert im Aufsichtsrat der Flüchtlingswohnheime

Etwa 100 Gäste aus Freundeskreis, Nachbarschaft und Kirchengemeinde feierten das Jubiläum des Wohnheims Grazer Straße.

Irene Wegener, Gesamtleiterin (l) und Lutz Bagusch, Leiter des Wohnheims Grazer Straße

Bürgermeister der Stadt Hannover Thomas Hermann (l) und Lutz Bagusch, Leiter des Wohnheims Grazer Straße





