Kleiderkammer: Wir sammeln wieder

Möchten Sie gebrauchte Kleidung spenden? Aktuell suchen wir dringend Wolldecken und dicke Socken. Falls Sie gerade eine neue Winterjacke gekauft haben, können Sie Ihren gebrauchten, gut erhaltenen Mantel gerne vorbei bringen. Außerdem soll unsere Kleiderkammer „Hildchen“ insbesondere bereithalten:

– Kleidung für Kinder

– Kleidung für Frauen bis Größe 42.

– Hausrat, Kochgeschirr, Bettwäsche und Handtücher

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Am 26. September 20222 wurde unser „Hildchen“ wieder eröffnet. An zwei Terminen in der Woche – jeweils montags und mittwochs – können Bewohnerinnen und Bewohner unserer Flüchtlingswohnheime sich hier umschauen. Gleich am ersten Tag kamen 10 Personen, um sich mit dem Nötigen auszustatten.

Menschen, die die Leistungen unserer Kleiderkammer in Anspruch nehmen, werden übrigens gebeten, sich mit einem kleinen Obolus zu bedanken. Dazu erbitten wir insgesamt einen Euro für die gesamte Ware, die unsere Bewohner jeweils abholen. Diese Spende ist zweckgebunden für das NTFN, das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge Niedersachsen, und kommt so wiederum unseren Bewohnerinnen und Bewohnern zugute.

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Wenn Sie geflüchtete Menschen unterstützen möchten, bringen Sie uns guterhaltene und saubere Kleidung und Haushaltswaren in das FlüWo, Hildesheimer Str. 161. Unser Empfang ist tagsüber immer besetzt und nimmt gern Ihre Spenden entgegen.

Wichtig: Die Menschen, die unsere Kleiderkammer nutzen, sind meist zierlich und unter 50 Jahren. Bitte überlegen Sie, ob Ihre Kleiderspende zu diesem Bedarf passt. Größere Mengen melden Sie bitte zuvor telefonisch an unter Telefon 0511-98067-0. Vielen Dank im Voraus!

Das Hildchenteam
Koordination: Hannelore Ott-Stadlbauer

Im Rahmen des Gottesdienstes am 27. September dankte die Gemeinde am Döhrener Turm der Leiterin der Flüchtlingswohnheime, Irene Wegener, für 25 Jahre engagierter Arbeit. Gemeindeleiter Marco Reuse (re.) würdigte den langjährigen Einsatz der tatkräftigen Sozialarbeiterin. Er dankte auch Pastor i. R. Michael Borkowski (hinten links), der – ebenfalls seit 25 Jahren – ehrenamtlich dem Leitungskreis der Flüchtlingswohnheime vorsteht. Auch Jürgen Bösche (hinten rechts) ist seit vielen Jahrzehnten für die Flüchtlingswohnheime im Einsatz.

Irene Wegener (56), gebürtig aus Bremen, arbeitet seit 25 Jahren im Flüchtlingswohnheim(FlüWo) der EFG am Döhrener Turm. 1995 begann die engagierte Christin als stellvertretende Leiterin, seit 2000 leitet sie das FlüWo. Erst an der Alten Döhrener Straße, ab 2007 den Neubau an der Hildesheimer Straße, der 2012 erweitert wurde (128 Plätze). 2016 kam das FlüWo in der Grazer Straße (100 Plätze) hinzu. Ebenso 2016 wurde Irene Wegener mit der Plakette für Verdienste um die Landeshauptstadt Hannover ausgezeichnet für ihre Flüchtlingsarbeit. Vom Beginn 1993 bis 2018 wurden im FlüWo 2700 Menschen begleitet. Momentan arbeiten 50 Menschen in den beiden FlüWos und einigen Wohnungen mit etwa 250 Flüchtlingen.

Das folgende Interview führte Ulrike Neufeldt für „Gemeinde aktuell“, das Monatsblatt der Gesamtgemeinde Hannover.

Euer FlüWo an der Hildesheimer Straße hat für die Stadt Hannover Vorzeigecharakter. Warum?

Die gute Akzeptanz des FlüWo war Beziehungsarbeit. Das Wohnheim sollte immer ein Ort mit offenen Türen sein, für die Bewohner, aber auch für die Nachbarn. Wir haben Feste veranstaltet und alle dazu eingeladen, haben Schulklassen dort gehabt, haben in das Leben im „Quartier“ investiert. Für mich war es immer wichtig, dass unsere sozialdiakonische Arbeit nicht nur in der Gemeinde stattfindet, sondern in Kooperation mit der Stadt, mit den Politikern, in einem Netzwerk. Wir feiern mit den Nachbarn, mit dem Kleingärtnerverein, dem VfL Eintracht und dem GDA-Wohnstift, Veranstaltungen. Und ich bin Mitglied im Integrationsbeirat. Dadurch sind wir im Stadtteil präsent.

Und mir ist es wichtig, dass Flüchtlinge eine gewisse wohnliche Qualität erwartet, dass sie saubere renovierte Wohnräume haben und eine Zimmertür hinter sich schließen können. Dazu kommt eine gute soziale Betreuung! So finden diese Menschen, die in einer sehr schwierigen Situation leben, einen stabilen äußeren Rahmen, der ihnen Sicherheit gibt. Früher wurden sie eher „verwahrt“, sie sollten möglichst bald wieder gehen. Aber schon mit der Ankunft fängt die Integration der Asylsuchenden an, wir sollten würdigen, dass es ihre Lebenszeit ist, Jahre, die sie in diesem Umfeld verbringen. Sie sollen dort nicht abstumpfen, sondern brauchen die Rückspiegelung „Du bist wertvoll, du bist wichtig, wir unterstützen dich, damit du in dieser Umwelt selbstständig wirst“.

Hast du Beispiele, wie das ankommt?

Vor zwei Jahren bei unserem 25. FlüWo-Jubiläum haben wir von einigen Ehemaligen erfahren, was aus ihnen geworden ist. Eine „Gang“ von Kids, die uns damals in der Kinderarbeit das Leben schwer gemacht hat, ist nun zu gutgeratenen jungen Menschen geworden! Ein Junge aus dem Kongo, der uns früher sehr viel Ärger gemacht hatte, meldete sich und dankte uns, dass wir ihn und seine Kumpels so akzeptiert hatten. Er war nach einigen Umwegen Christ geworden und ist jetzt Pastor! Da staune ich nur: „Was gehst du, Gott, manchmal für Wege?“

Es ist nicht immer so. Aber wenn wir Menschen unterstützen und in ihrer gottgegebenen Ebenbildlichkeit achten, kommt Bewegung in ihr Leben. Wir sehen, unser Einsatz in ihr Leben hinein hat Wirkung!  Wenn Menschen z.B. in Angst vor Abschiebung  zu uns kommen und wir unsere fachlichen Möglichkeiten ausgeschöpft haben, bieten wir an für sie zu beten. Der Kernsatz unserer Arbeit ist „Wir glauben, dass Gott möchte, dass dein Leben gelingt!“

Was ist für dich besonders schwierig in der Arbeit?

Zu hören, was in der Welt los ist, wenn z.B. eine Frau mir weinend erzählt, dass sie ihren dreijährigen Sohn im Mittelmeer verloren hat und ihr Mann in Griechenland im Lager festsitzt. Was soll man ihr noch sagen? Da nicht aufhören sich berühren zu lassen, ist eine große Herausforderung. Es tut weh sich dem auszusetzen! Wie viel Gewalt Menschen erlebt haben und wie manche – so traumatisiert – abrutschen in Drogenkonsum und Kriminalität. Da erscheint die Arbeit manchmal aussichtslos, aber wir geben die Menschen nicht auf, begleiten sie weiter und schauen, was wir machen können.

Was macht dich froh?

Ich bin sehr froh, dass wir keine ernsthaften Anfeindungen in all diesen Jahren hatten, Gott sei Dank. Und dass unsere Auftraggeber immer wieder sagen „Bitte macht weiter!“

Wo stehen wir in Deutschland fünf Jahre nach „Wir schaffen das“ von Frau Merkel?

Die Aussage ist in der Praxis erlebbar, aber es braucht sicher 12 bis 15 Jahre, bis Menschen hier etabliert sind. Jetzt haben wir einen Zwischenschritt erreicht. Es braucht ganz unterschiedliche Hilfen, damit der Migrationsprozess gelingt, z.B. ehrenamtliche Hausaufgabenhilfe, Wohnraum, Arbeit.

Wie kamst du zur Arbeit mit Flüchtlingen in Hannover?

Ich war nach dem Abitur für ein „Jahr für Gott“ in Brasilien beim Hilfswerk Terra Nova Mondai. Danach wollte auch ich mein Christsein und meine berufliche Tätigkeit verbinden. Ich habe „Soziale Arbeit“ an der FH Hannover studiert. In der Zeit gehörte ich schon zur Gemeinde am Döhrener Turm. Am Ende meines Studiums war die große Flüchtlingswelle wegen des Balkan-Kriegs hier angekommen. Bei der Arbeit in einem privat geführten Flüchtlingswohnheim erlebte ich 1992/93, wie ich es nicht machen würde.

1993 begann meine Gemeinde, ihr neugebautes Flüchtlingswohnheim an der Alten Döhrener Straße zu belegen. Heimleiter war Pastor Uwe Kühne, seine Stellvertreterin Sozialarbeiterin Brigitta Schadwinkel.  Dann wurde Michael Borkowski Pastor und damit Heimleiter, und Brigitta Schadwinkel hörte mit ihrer Arbeit auf. So bewarb ich mich 1995 als stellvertretende Heimleiterin. Daher haben Michael und ich beide vor 25 Jahren im FlüWo angefangen und nun gemeinsam Jubiläum. Wir konnten und können sehr gut miteinander arbeiten. Heute ist er Vorsitzender des Leitungskreises der FlüWos.

Wann war klar, dass diese Arbeit die richtige für dich ist?

Ich suchte eine Tätigkeit, von der ich wusste, dass Gott mich an dieser Stelle haben möchte. Kurz vor dem Bewerbungsgespräch für das FlüWo war der Gedanke da: „Wenn du dahin gehst und dich einfindest in diese Aufgabe, dann werde ich das segnen und mit dir  sein“. Das war Gottes Zusage für mich. Er hat mIch dahinein berufen und hat mir all die Jahre geholfen, diese Aufgabe zu erfüllen. Sicher musste ich es immer wieder neu prüfen „Was ist jetzt dran? Folge ich meinem Herrn noch?“

Und wie entwickelte sich die Arbeit?

IW: Wir hatten Mitte der 90er Jahre 150 Heimbewohner und etwa 20 Mitarbeiter. Dann kamen weniger Flüchtlinge, einige Häuser schlossen. Die Stadt Hannover wollte das Gelände verkaufen, auf dem unser Heim stand. Faszinierend war, dass der gesamte Stadtteil samt Politik sich hinter uns stellte mit dem Wunsch, dass das Flüchtlingsheim im Stadtteil blieb! Daher bot uns die Stadt das Grundstück an der Hildesheimer Straße an. Die Gemeinde sprach uns das Vertrauen aus, nahm Geld auf und baute ein festes Gebäude für die Flüchtlinge auf dem Erbbaupachtgrundstück. 2007 war das Wohnheim fertig und wir zogen um. Weil die Stadt mehr Plätze für Einzelpersonen brauchte (heute 2/3 der Belegung), bauten wir 2012 nochmal 42 Einzelzimmer an.

2014/15 kam die Flüchtlingswelle aus dem Nahen Osten, besonders aus Syrien. Wie hat sich das auf Hannover ausgewirkt?

Es mussten damals viele neue Flüchtlingsheime gebaut werden. Viele regionale Bauträger ließen sich von uns beraten, welche Standards für die Planung wichtig sind. Wir konnten klar Position zeigen, dass Flüchtlinge eine menschenwürdige Unterkunft brauchen. So sind viele Häuser entstanden, die ein ähnliches Konzept wie unseres haben. 2016 wurde mir daraufhin die Stadtplakette für Verdienste um Hannover verliehen – eine coole Aktion. 2016 hat uns die Stadt gebeten, das ehemalige Wichernstift in der Grazer Straße zu übernehmen. Es wurde für 100 Flüchtlinge umgebaut. Ein neues Team wurde gebildet, ehemalige Bewohner konnten wir im Pfortendienst anstellen. Wir kooperieren nicht wie andere Heimbetreiber mit einer Sicherheitsfirma. Außerdem hat die Stadt ein Haus mit 12 Wohnungen in der Nähe angemietet, das auch von unserem Team betreut wird. So haben wir jetzt durchschnittlich 250 Asylbewerber in unserer Betreuung.

Was wünscht du dir?

Dass wir als Gemeinde nicht dicht machen, denn wir sind nicht als Paradiesvögel in Gottes Welt gesetzt, sondern um darin zu leben und Menschen zu helfen, die Hilfe brauchen. Alle Menschen sind Geschöpfe Gottes, in ihrer ganzen Vielfalt. Ich wünsche mir, dass Flüchtlinge durch unsere Arbeit fähig werden, in Deutschland gut anzukommen.  Und dass wir als Team frisch und berührbar bleiben in unserer Arbeit.

Wie geht es euch in Coronazeiten?

Wir mussten ehrenamtlichen Angebote unterbrechen: den Kleiderbasar „Hildchen“, die Fahrradwerkstatt, die „Tafel“-Ausgabe, die Kinderspielgruppe, Ausflüge und persönliche Einzelbetreuung. Wir gucken, wie wir das neu aktivieren können, unter Coronabedingungen ist es leider nicht leicht. Aber es beten viele für uns, das ist gut zu wissen.

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Ganz besonderen Besuch erhielten heute die Kinder des Flüwo-Kindergartens. Ein Ensemble des Hannoverschen Vereins „Nordstadt-Konzerte e. V.“ brachte fröhliche, kindgerechte Klänge zu den drei- bis siebenjährigen Mädchen und Jungen. Mit Violine, Kontrabass, Akkordeon und Trommel entführten die Musiker die Kinder spielerisch auf einen „klingenden Spielplatz“.

12 Kinder aus dem Flüwo waren zum Spielplatzkonzert gekommen, begleitet von Tara Abdulkarem und Shahen Raschid, den Leiterinnen des Flüwo-Kindergartens, und einigen Eltern. Scheu und Unsicherheit waren schnell überwunden, denn über alle Sprachbarrieren hinweg baute das Ensemble charmant eine Brücke zum Flüwopublikum.

Musik zum Hören, Sehen und Staunen: Zur Vorstellung von Klängen gesellten sich vorbereitete Experimente, gemeinsames Musizieren und ein kleines Konzert. Wie hört sich eine Schaukel an? Oder ein Sandkasten? Wie entstehen Tonschwingungen? Kann man auch mit einem Brett und Bindfäden Musik machen? Mit Alltagsgegenständen, einer Symboltafel und mit viel Humor vermittelten die Musiker musikalische Grundlagen wie Takt, Rhythmus, Laut und Leise und stellten so die unsichtbare Bewegung des musikalischen Klangs dar. Die Kinder klatschten, stampften und summten begeistert mit. Ganz international verband die elementare Kraft von Klängen und Rhythmen alle Zuhörer zu einer fröhlichen Gruppe.

Das „Spielplatz-Ensemble“ unter der Leitung von Hans-Christian Euler besucht jedes Jahr im Juni für zwei Wochen hannoversche Kitas und Grundschulen. Die finanziellen Mittel dafür werden von der Stadt Hannover bereitgestellt. Das heutige Konzert im Flüwo wurde vermittelt durch Anja Neideck, Kulturmanagerin im Freizeitheim Döhren. Für das kommende Jahr ist das nächste Spielplatzkonzert im Flüwo schon fest geplant.

Worum geht es?
„Ich kann nicht mehr! Oder zumindest bin ich kurz davor. Meine Kräfte schwinden“. Es stimmt schon: Mitarbeit in sozialen Berufen kann ganz schön anstrengend sein. Sie zehrt bei aller Freude und positiven Erfahrungen mit hilfebedürftigen Menschen immer wieder an der eigenen Substanz.

Resilienz ist ein zentrales Anliegen in der Begleitung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flüchtlingswohnheime – ob hauptamtlich oder ehrenamtlich. Es geht um Selbstfürsorge. Wie kann ich so leben und arbeiten, dass ich an meine Kraftquellen angeschlossen bleibe oder wieder den Kontakt finde? Dabei spielt Spiritualität eine wichtige Rolle. Das Seminar auf Burg Bibra will dabei unterstützen.

Wir begeben uns auf den Weg zu unserer Mitte, um aus der Mitte wieder den Weg nach außen zu gehen. Dazu lernen wir verschiedene Gebetsformen kennen: Perlengebet, Beten mit allen Sinnen, Herzensgebet, Jesusgebet, mit dem Atem beten, Beten mit dem Körper, Gebärdengebet.

Grundlage des Wochenendes sind Leben, Erfahrung und Theologie des Schweizers Niklaus von Flüe. Eine Tagung, die unser Leben mit Jesus bereichern kann.

Eingeladen sind Menschen, die auf der Suche nach Resilienz sind, sich neu orientieren und auf den Weg zu ihren inneren Quellen aufmachen wollen.

Seminar für Menschen aus helfenden Berufen
Ein Angebot der Flüchtlingswohnheime der Gemeinde am Döhrener Turm und der Beratungspraxis Aufwind
12. – 14. Juni 2020
Burg Bibra (Thüringen)

Referenten:
Johanna v. Bibra. Sopranistin, Musik- und Tanzpädagogin
Michael Borkowski, Theologe, Pädagoge, Therapeut und Coach

Ort:
Seminarzentrum Burg Bibra e.V.
Burgweg 2
98631 Bibra im Grabfeld

Preise:
Frühbucherrabatt bis 12. Mai 2020: 189 Euro
Danach: 229 Euro
(beinhaltet jeweils Unterkunft, Verpflegung und Seminargebühr)
50% Ermäßigung für Studierende und Azubis

Anmeldung:
per Mail an info@burg-bibra.de
oder über die Website www.burg-bibra.de

Weitere Informationen erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.

Schöne Dinge selber machen, Kleidung in Ordnung bringen, Kontakte knüpfen – darum geht es in unserem Näh-Treff. Alle 14 Tage bietet Gudrun Lange ehrenamtlich ein offenes Näh-Angebot in unserem Flüchtlingswohnheim an.

Frauen aus unseren Einrichtungen haben hier die Möglichkeit, ihre Sachen zu reparieren. Ein weiteres gemeinsames Ziel ist es, die eigene Umgebung mit Genähtem zu verschönern. So nähen die Frauen z.B. Taschen und Kissen für die eigenen Bedarf und aber auch für unsere hauseigenen Sitzecken und Räumlichkeiten.

Das Angebot wird gut angenommen, und offensichtlich haben unsere Frauen Freude daran.

Stellenangebot
Wir suchen eine/n Mitarbeiter*in im Bereich Soziale Beratung und Betreuung unserer Bewohner*innen im Wohnheim Hildesheimer Str. 161.

Die Gemeinde am Döhrener Turm betreibt für Asylbewerber*innen zwei Wohnheime im Süden Hannovers und betreut Flüchtlinge die in dezentralen Wohnungen leben.

Sie haben
• ein abgeschlossenes Studium der Sozialarbeit (mit staatl. Anerkennung)
• Kenntnisse und Erfahrungen in den Bereichen SGB II, AsylbLG und SGB XII, Asyl- und Ausländerrecht
• Erfahrungen im Bereich der Flüchtlingssozialarbeit (erwünscht)
• Fähigkeit zum selbstständigen, strukturierten und zielorientierten Arbeiten
• Teamfähigkeit und Spaß am Austausch in einem multiprofessionellen Team
• Diversity- und interkulturelle Kompetenz
• eine wertschätzende Grundhaltung und sicheres Auftreten
• gute Fremdsprachenkenntnisse (mind. Englisch)
• Identifizierung mit den Grundsätzen unserer sozial-diakonischen Arbeit

Wir bieten
• 30 Wochenstunden Arbeitszeit (Verhandlungsbasis)
• Bezahlung in Anlehnung AVR
• betriebliche Altersvorsorge
• selbstständiges, abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Arbeiten
• Zusammenarbeit mit verschiedenen, interdisziplinären Akteur*innen
• Fortbildungen und Supervision

Sie sind interessiert?
Bewerbungen mit Lebenslauf bitte an
EFG-FlüWo Hildesheimerstr. 161,  30173 Hannover
E-Mail: wegener@efg-fluewo.de
Telefonische Nachfragen an Geschäftsführerin Irene Wegener, T. 0511. 98 067-0

Um die Nachbarschaft und die guten Beziehungen zu pflegen, laden wir auch in diesem Jahr zum Neujahrsempfang ein. Das traditionelle Event wird gemeinsam veranstaltet von unseren Flüchtlingswohnheimen, dem GDA-Wohnstift Hannover-Waldhausen, dem Kleingärtnerverein Tiefenriede e.V., dem VfL Eintracht Hannover und dder Gemeinde am Döhrener Turm.

Der diesjährige Empfang steht unter dem Motto: „Lebensraum – Raum zum Leben“. Raum zum Leben ist mehr als nur eine Wohnung zu haben. Doch die aktuellen Engpässe auf dem Wohnungsmarkt machen uns Sorgen. Lässt sich etwas ändern?
Beim anschließenden Empfang können Sie vielen interessanten Menschen begegnen.

Herzliche Einladung an Interessierte, Freunde, Ehrenamtliche und alle Nachbarn!
Der Neujahrsempfang findet am 23.01.2019 um 18:30 statt. Wir freuen uns über Ihr Erscheinen.

Sie möchten unsere Integrationsarbeit mit Ihrer Spende unterstützen? Folgende Bereiche benötigen kontinuierliche Förderung:

Die deutsche Sprache ist der entscheidende Schlüssel zur Teilnahme an der deutschen Gesellschaft. Mit unserem Deutschhilfefonds „Deutsch, ja bitte“ unterstützen Sie unsere Bewohner darin, Deutsch zu lernen. Wer an einem Deutschkurs teilnehmen möchte, muss einen Eigenanteil zahlen. Über den Fonds „Deutsch, ja bitte“ können die Bewohner unserer Flüwos jedoch Zuschüsse erhalten zur Kursgebühr, für Deutschbücher oder andere Lernmittel. Mit Ihrer Spende wird unseren Bewohnern der Zugang zum Spracherwerb erleichtert. Sie können die Zeit bis zur Asylentscheidung sinnvoll nutzen.

Über den Nothilfefonds helfen Sie in Momenten, wenn kein anderer Kostenträger mehr eintritt. Wenn unsere Bewohner beim Arzt, in der Schule, in der Ausländerstelle oder aber in anderen Situationen einen Übersetzer benötigen, der nicht durch Dritte bezahlt wird, können sie aus dem Nothilfefonds Zuschüsse erhalten. Mit Ihrer Spende für diesen Fördertopf werden auch Sprachferien für Schulkinder unterstützt. Der Jugendmigrationsdienst der Diakonie bietet Freizeiten für geflüchtete Kinder und Jugendliche an, damit sie nach den Sommerferien einen besseren Anschluss in der Schule bekommen.

Dann gibt es immer wieder Bedarf für allgemeine Verwendung wie Feste, Neuanschaffungen, Ausflüge u.a., die wir unseren Bewohnern gerne ermöglichen. Bitte helfen Sie uns mit einer Spende.

EFG-Flüchtlingswohnheim
IBAN DE97 5009 2100 0000 1675 17
GENODE51BH2

Bitte nennen Sie den Spendenzweck und geben Sie Ihre Adresse für die Ausstellung der Spendenbescheinigung an. Sie erhalten im Folgejahr eine Spendenbescheinigung der Ev.-Freik. Gemeinde am Döhrener Turm.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit unserem Deutschhilfefond „Deutsch, ja bitte“ unterstützen wir durch vielfältige Ansätze unsere Bewohner darin, Deutsch zu lernen. Der Nothilfefond unterstützt in Momenten, wenn kein anderer Kostenträger mehr eintritt. Wenn unsere Bewohner beim Arzt, in der Schule, in der Ausländerstelle oder aber in anderen Situationen einen Übersetzer benötigen, der nicht durch Dritte bezahlt wird, treten wir ein.
Dann gibt es immer wieder Bedarf für allgemeine Verwendung wie Feste, Neuanschaffungen, Ausflüge u.a., die wir unseren Bewohnern gerne ermöglichen. Bitte helfen Sie uns mit einer Spende.

EFG-Flüchtlingswohnheim
IBAN DE97 5009 2100 0000 1675 17
GENODE51BH2

Bitte nennen Sie den „Spendenzweck“ und geben Sie Ihre Adresse für die Ausstellung der Spendenbescheinigung an.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Sie haben Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit in unseren Flüchtlingswohnheimen?

Unser Anliegen ist es, die vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten in unserer Arbeit gut miteinander zu verknüpfen und zu verbinden. Hierfür steht Ute Tönshoff als Ansprechperson zur Verfügung. Frau Tönshoff ist Mitglied der Kirchengemeinde am Döhrener Turm, welche die Trägerschaft des Flüchtlingswohnheimes seit vielen Jahren verantwortet.

Konkret suchen wir Helferinnen und Helfer für folgende Bereiche:

1.     Fahrradwerkstatt:
Im Flüchtlingswohnheim Grazer Straße wird eine Radwerkstatt entstehen. Wir benötigen Unterstützung im Vorfeld und später auch in der konkreten Umsetzung.

2.    Außenanlagen:
Wer gerne im Garten arbeitet, hat die Möglichkeit im Außenbereich des Heimes Grazer Straße aktiv zu werden. Es gibt viel zu tun. Der Einsatz ist stundenweise oder tageweise möglich.

3.    Bibliothek:
Im Heim Grazer Straße soll ein Leseraum/Bibliothek eingerichtet werden, in dem es neben den deutschsprachigen Büchern, Duden etc. auch Literatur in den Sprachen der Flüchtlinge geben soll. Ein Sozialarbeiter hat bereits mit Vorarbeiten begonnen und würde sich über Unterstützung freuen. Es geht darum, gemeinschaftlich den Raum einzurichten, Bücher zu suchen und das Projekt in die Umsetzung zu bringen.

4.    Welcome Dinner:
Die Initiative „Welcome Dinner Hannover“ vermittelt Flüchtlingen und Zugewanderten ein Abendessen bei Gastgebern in Hannover und Region. Das Team sucht Verstärkung: Helfen Sie mit, Geflüchtete einzuladen oder das Projekt bei Einheimische bekanntzumachen! Bitte nehmen Sie direkt Kontakt auf unter Telefon 0171. 1278486 oder per E-Mail: welcomedinnerhannover@gmail.com

 

Wenn  Sie Interesse an einem Ehrenamt haben, oder sogar schon Mitarbeiter/in sind, bitten wir Sie, Frau Tönshoff eine Mail zu schreiben oder sie anzurufen. Wir werden uns bemühen, zeitnah mit Ihnen in Kontakt zu treten, sodass wir gemeinsam weitere Verabredungen treffen können.

Dank der Unterstützung des Fachbereiches Jugend der Landeshauptstadt Hannover startet die hauptamtliche Kinderbetreuung im Wohnheim neu! Wir freuen uns über unsere beiden neuen Kolleginnen, die seit Dezember 2015 (mehr …)

Im Flüchtlingswohnheim am Döhrener Turm gibt es viele unterschiedliche Angebote, die eine verantwortungsvolle und integrative Begleitung der Geflüchteten sicherstellen. Einige Aktivitäten werden über Hauptamtliche oder Teilzeitkräfte realisiert und von der Stadt Hannover finanziert. Ein Großteil der Aktionen wird jedoch von freiwilligen Helfern realisiert, denen wir an dieser Stelle sehr herzlich für ihr Engagement danken.

2015–2017: Menschen aus Hannover luden Flüchtlinge ein.

Die Initiative „Welcome Dinner Hannover“ wurde gegründet im Herbst 2015. Das „Welcome Dinner Hannover“ vermittelte Geflüchteten und Zugewanderten ein Abendessen bei Gastgebern in Hannover und Region. Es gab viele freundliche Gastgeber und interessierte „Neubürger“. Wir konnten 105 Dinner vermitteln, an denen insgesamt über 500 Personen teilgenommen haben.

Leider musste die Aktion Anfang 2017 wegen Mitarbeitermangel eingestellt werden. Auf Facebook kannst Du noch einen Eindruck gewinnen: Welcome Dinner Hannover bei Facebook >>

 

Willkommen in der Gemeinde am Döhrener Turm

Du bist neu in Hannover und würdest gern Menschen kennenlernen und dein Deutsch verbessern? Oder: Du möchtest Flüchtlinge und Zugewanderte willkommen heißen, weißt aber nicht wie?

Leider gibt es kein Welcome Dinner mehr, aber es gibt die Gemeinde am Döhrener Turm. Hier bist du herzlich willkommen, zum Beispiel zum Gottesdienst jeden Sonntag um 10:00 Uhr. Mehr Infos >

26. September 2022:

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Freitag, 03. Juli 2020:

Spielplatzkonzert für die Jüngsten

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Die innere Mitte finden – anderen dienen

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Neues Angebot im Flüwo:

Gemeinsam an der Nähmaschine

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Für Flüchtlingswohnheim Hildesheimer Straße:

Sozialarbeiter*in gesucht

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