Gottesdienstreihe zur Bergpredigt

Widerspruch oder Betroffenheit. Das sind die Reaktionen, die häufig vorkommen, wenn ein Mensch die Bergpredigt aus dem Matthäus-Evangelium das erste Mal bewusst liest. Manche wollen sie als weltfremd oder als „nicht lebbar“ weit von sich weisen. Andere spüren Wahrheit und sind ergriffen von der Tiefe der Gedanken. Aber immer wieder bleibt die Frage: Wie leben wir angesichts der Thesen und Aussagen und Forderungen Jesu, die im Matthäusevangelium so kompakt zusammengeführt sind?!

Oft bleibt die Bergpredigt eine schlichte Überforderung. Vielleicht hilft es, die Bergpredigt nicht als „Regel-Sammlung“ oder „Anweisung zum heiligen Leben“ zu lesen, sondern als Mutmacher zur Befreiung aus Zwängen. Als Musik Gottes, zu der man „das Leben tanzen“ kann. Das Motiv Jesu mit der Bergpredigt ist nicht, dass Menschen mehr Angst und Zwänge haben, sondern dass das Leben sich entfalten kann.

Ab Mitte Oktober werden uns in einer Predigtreihe Hannelore Becker, Ralf Richtsteiger, Benedikt Elsner und Henning Großmann die Bergpredigt neu vorstellen. Lasst uns die Musik Gottes neu hören.

Sonntag, 07. November 2021, 11:00 Uhr
Gemeindereferentin i. R. Hannelore Becker

Kennen Sie das? In der Nacht lassen sie einen nicht zum Schlafen kommen und wenn man aufwacht denkt man: „Guten Morgen liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da…“. Sorgen lassen uns nicht los und machen uns das Leben schwer. Jesus sagt dazu: Macht euch keine Sorgen. Aber – geht das so einfach?

Predigttext: Matth. 6, 25 – 34
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