Wann?
Jeden dritten Mittwoch im Monat

Wo?
Gemeinde am Döhrener Turm

Für wen?
Alle Interessierten

Kontakt:
Edelgard und Hans-Peter Lienhard:
akw@efgadt.de

Beten für die Weltmission

Wir sind eine Gruppe, der die weltmissionarischen Anliegen der Gemeinde am Herzen liegen. Einmal im Monat treffen wir uns zum Austausch von aktuellen Anliegen, um sie im Gebet vor Gott zu bringen.

Jeder ist dazu herzlich eingeladen!


Was ist Mission

Angesichts des Leids, das in der Welt herrscht wird die Frage nach Mission gerade jetzt aktueller denn je. Wozu bedarf es Menschen, die das Evangelium von Jesus Christus, seiner Hilfe und die guten Taten Gottes weitersagen, wo wir doch so wenig davon sehen - oder ...?

Gerade das ist der Punkt. Wir, die Menschen, haben den Blick und das Gespür für die Hilfe Gottes verloren. Genau da  beginnt Mission: Im Aufzeigen und Weitersagen der Hilfe Gottes und der Erkenntnis, seine Weisungen zu erfüllen. 

Nur, wo können wir die guten Taten Gottes sehen, angesichts all des Leides in der Welt? Genau an diesem Punkt können Missionare helfen. Gottes gute Taten sind erfahrbar, weil Gott in Jesus Christus deutlich gesagt hat, dass er auf der Seite der Schwachen, Armen, Geringen und Leidenden ist und nicht nur ihre Tränen sieht, sondern selbst mit ihnen leidet und weint.

Gott hat gesagt, dass wir als seine Menschen seine Werkzeuge sind. Also heißt das, dass wir uns von seinem Guten Geist leiten lassen, um unsere Gedanken, unser Gewissen und unser Mitgefühl dafür einzusetzen, anderen Menschen Hilfe zu sein. Also Augen, Hände und Füße zu bewegen, dahin, wo Gott uns einsetzen will, um anderen Hilfe und Wegweiser zu sein.

Wir wollen die Aufmerksamkeit von der großen Not hin zu seiner Hilfe lenken, die wir erfahren können. Dies bedeutet aber eben auch, im persönlichen Einsatz zu stehen und genau dies leben viele Missionare, auch und gerade jetzt in Japan.

Weitläufige Verwandte von uns Lienhardts sind schon seit über 30 Jahren in Japan. Sie leben genau in dem betroffenen Gebiet, um Fukuschima. Sie konnten seit dem Erdbeben ihr Haus nicht verlassen, da alles an zerstörtem Material die Wege blockierte. Sie waren zunächst froh, dass ihr Haus verschont geblieben ist, um anderen eine Unterkunft zu bieten. Auch wenn sie selber nicht viel Platz haben und nicht genügend Wasser und Essen. Doch andere, welche diese solidarische Hilfe gesehen haben und mehr hatten, haben sie mit Wasser und Nahrungsmitteln beschenkt. Zumal auch ihr Auto nicht mehr fahrbreit ist.

Ja und dann die Atomkatastrophe. Die Verwandtschaft hier in Deutschland hat alles für eine Rückkehr vorbereitet und gehofft, dass sie sich auf den Weg machen, sobald sie die Möglichkeit haben.

Jetzt hatten sie diese. Aber sie wollen bewusst vor Ort bleiben, um den Menschen dort zu helfen, zu trösten und aufzurichten, ihnen Hoffnung in Hoffnungslosigkeit aufzuzeigen, gerade jetzt, wo alles so aussichtslos zu sein scheint.

Für all diese Menschen vertrauen wir Gott im Fürbitte-Gebet unsere Hoffnung und unsere Zuversicht an. Wir bitten ihn um Hilfe, selber das Rechte zu tun, ihn und seine Weisungen zu verstehen und für all die anderen Menschen in seinem Dienst umzusetzen.

Ehepaar Lienhard