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Zum Weiterdenken

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.

Römerbrief 15,7

 

Das ist der Satz, der mich als Jahreslosung jetzt also ein Jahr begleiten wird. Puh. Klingt nett – aber so genau hinschauen möchte ich lieber doch nicht. Da ist etwas wirklich Unangenehmes an diesem Satz. Und das ist auch leicht zu erklären: Wirklich unangenehm ist, dass da nicht steht: Alle sollen mich annehmen, wie ich bin.

Stattdessen besteht Paulus, der Mann, der den Römerbrief vor langer Zeit geschrieben hat, darauf, dass Annahme eine gegenseitige
Angelegenheit ist. Und das macht die Sache wirklich anstrengend. 

Ich weiß ja, dass er recht hat. Aber muss das hier so betont werden?? Klar, auf eine gewisse Weise ist das wichtig: Annahme – Beziehung – muss gegenseitig sein, sonst ist es nicht Annahme sondern Ausbeutung dessen, der Annahme leben will. 

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